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Fahren mit Erdgas

Mobil: Von Jahr zu Jahr wird es lebhafter auf Deutschlands Straßen. Bei über 60% der zurücklegenden Wege ist das Auto erste Wahl; Tendenz steigend.
Aber muss das gleich mehr Umweltbelastung, mehr Stress und mehr Unfälle bedeuten? Sollte man dieser Entwicklung mit Fahrverboten entgegenwirken?

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Ökologisch: Aus ökologischer Sicht ließe sich eine deutliche Verbesserung unserer Lebensqualität erreichen, wenn immer mehr Verkehrs-teilnehmer von ihrem Benzin- oder Dieselfahrzeug auf ein Erdgasauto umsteigen würden. Im Vergleich zum Diesel emittiert das Erdgas-auto nahezu keine krebs-erregenden Partikel. Bis zu 80% weniger Stickoxide und 50% weniger Motorenlärm, eine weichere Verbrennung sind weitere Umweltvorteile des Erdgasautos. Gegenüber dem Benziner ist der Ausstoß an giftigem Kohlenmonoxid um rund 75% geringer. Die Emission des Treibhausgases CO2 liegen ca. 30% unterhalb denen der Benzin-Kraftstoffe. Mit der Zumischung von Biogas können die Emissionswerte sogar noch weiter reduziert werden.

Wirtschaftlich: Aber damit nicht genug: Erdgas ist für jeden einzelnen auch eine wirtschaftliche Alternative. Gerade jetzt, in Zeiten galoppierender Rohöl-, Benzin- und Dieselpreise. Erdgas wird an der Tankstelle in Kilogramm angegeben. Das Kilogramm Erdgas 97 Cent. Das Sparpotential bei den Treibstoffkosten beträgt damit gegenwärtig mehr als 60% gegenüber dem vergleichbaren Benzinautos und mehr als 40% gegenüber dem Diesel.